Therapie des Schnarchens (Rhonchopathie)

Die Therapiemöglichkeiten bei Schnarchen oder auch bei Vorliegen einer Schlafapnoe richten sich nach den anatomischen Gegebenheiten des Patienten. Hierzu werden Sie individuell beraten.

Wir führen in unserer Praxis zwei Operationen durch, die Einfluss auf das Schnarchen nehmen:

1. Muschelkaustik
Die Verkleinerung der Nasenmuscheln durch ein Radio-Frequenzgerät führt zu einer Verbesserung der Nasenatmung.

 

 

2. Laserunterstützte Uvula (Zäpfchen) – Palato (Gaumen) – Plastik
Mit Hilfe des Dioden-Lasers erfolgt eine Straffung des Gaumensegels und eine Verkleinerung des Zäpfchens.

 

Es handelt sich dabei um minimalinvasive Verfahren, d.h. es wird nur an der Oberfläche der Schleimhaut eine Veränderung herbeigeführt. Damit bestehen praktisch keine Komplikationsgefahren und die Patienten müssen sich nach dem Eingriff nicht wesentlich einschränken.

Beide Operationen werden in örtlicher Betäubung durchgeführt. Ihre Arbeitsfähigkeit und die Fahrtüchtigkeit sind durch diese Eingriffe nicht eingeschränkt.

Neben diesen Eingriffen gibt es viele andere Möglichkeiten auf das Schnarchen Einfluss zu nehmen (hier nur einige Beispiele):

  • Nasenflügelplastik (zur Erweiterung des Naseneingangs)
  • Anti – Schnarchschienen (Schlafspange zieht den Unterkiefer nach vorne und spannt so die Rachenmuskulatur)
  • Schlafhygiene (frische Luft, angenehme Lagerung im Bett)
  • Gesunde Lebensweise (körperliche Betätigung, wenig Alkohol, Meidung von Nikotin)

Sollten bei Ihnen auch Atemaussetzer während des Schlafes auftreten (Schlafapnoe), besteht die unbedingte Notwendigkeit einer Schlafmedizinischen Untersuchung. Diese Aussetzer und der dadurch bedingte Sauerstoffmangel, können zu erheblichen gesundheitlichen Gefährdungen führen.

Nicht in jedem Fall ist auch eine erfolgversprechende Operation möglich.